• Increase font size
  • Default font size
  • Decrease font size
Start News Archiv

Statt Flocken kamen Bonbons herunter

Faschingsdienstagmorgen, 7 Uhr. Ein Blick aus dem Fenster verrät: Heute müssen sich die Narren beim Sarchinger Faschingszug warm anziehen. Dicke Schneeflocken gehen auf das Gemeindegebiet Barbing nieder. Möglicherweise muss dem Gaudiwurm ein Schneeräumer vorausfahren. Aber dem Himmel sei Dank hört es gegen 8 Uhr wieder auf. Nur: so richtig schönes Wetter wird es wohl nicht geben. Das hielt aber tausende von Faschingsfans nicht davon ab, den Weg nach Sarching zu finden.

Schon lange vor dem Start des Zugs war die kleine Gemeinde restlos zugeparkt. Gespannt wartete alles auf den Beginn. Kleine Cowboys, Prinzessinnen, Piraten, Clowns und unzählige andere Maschkerer säumten die kleinen Straßen. Ein wenig nervös und doch souverän gab dann Faschingspräsident Ernst Heller das Startzeichen. Schon setzte sich der Zug langsam in Bewegung. Mit Tonnen von Bonbon, Schokoküssen und Popcorn sowie warmen und kalten Getränken wurden die frierenden Fans versorgt.

Vorherrschendes Thema war die Bankenkrise. Da machte sich der Unmut über die raffgierigen Banker, die die Krise zu verantworten haben, etwas Luft. Aber auch Ex-Ministerpräsident Beckstein und seine These über den Alkoholgenuss ("Mit zwei Maß kann man noch fahren") beschäftigte die Narren. Natürlich waren lokale Themen gefragt, so wie der Bau und Umbau der Illkofener Alten Schule. Eine Gemeinderätin stellte die Notwendigkeit eines Schlauchturms infrage. Prompt wurde ein Motivwagen dafür angefertigt. Gut 10000 Narren waren von dem 59. Sarchinger Faschingszug hellauf begeistert. Leider müssen sie nun wieder ein Jahr ausharren, bis es dann heißt: Auf zum 60. Sarchinger Faschingszug!

 


Design by i-cons.ch | etosha-namibia.ch